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Wie die digitale Transformation Transparenz schafft
Digitale Technologien entwickeln sich rasant, und Unternehmen nutzen die Möglichkeiten der digitalen Transformation, um ihr Lieferkettenmanagement transparenter und effizienter zu gestalten. Transparenz ist im heutigen Lieferkettenmanagement auch ein Schlüssel, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Um bei unvorhersehbaren Entwicklungen flexibel zu bleiben und schnell auf Nachfrage zu reagieren, digitalisieren Unternehmen mit moderner Ausrichtung ihre Lieferketten – und erhöhen dabei die Transparenz auch im Sinne ihrer Nachhaltigkeitsziele. Wir haben zusammengefasst, wie die digitale Transformation die Transparenz in der Lieferkette erhöht.
Lieferkettentransparenz und digitale Transformation
Technologien wie Blockchain, Internet der Dinge (IoT), künstliche Intelligenz und Big-Data-Analysen tragen heute wesentlich zur reibungslosen Abwicklung von Lieferkettenprozessen bei. Sie werden eingesetzt, um Prozesse zu überwachen, zu steuern und zu optimieren, steigern so die Effizienz in der Lieferkette und helfen Unternehmen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Durchgängige Transparenz in der Lieferkette und ein Arbeiten nach Nachhaltigkeitsprinzipien lassen sich mithilfe der digitalen Transformation erreichen. Fragt man, wie stark die digitale Transformation die Prozesse eines Unternehmens verändern kann, lautet die Antwort in einem Wort: Kompetenz. Entscheidend dafür, Transparenz in der Lieferkette zu schaffen oder die bestehende zu erhöhen, sind Verlässlichkeit und jederzeitiger Zugriff auf Informationen. Das gelingt nur mit spezifischen digitalen Kompetenzen. Gemeint ist keine allgemeine Fähigkeit, die für jedes Unternehmen gleich ist, sondern eine Kompetenz, die erst dann ihren Wert entfaltet, wenn sie für das jeweilige Unternehmen entwickelt wird. Ein Lieferkettenunternehmen mit eigenen digitalen Kompetenzen erreicht echte Lieferkettentransparenz und schöpft sein Wertpotenzial besser aus als andere.
Die Rolle der digitalen Transformation für mehr Transparenz
Im Lieferkettenmanagement spielen Datenmanagement und damit auch Big-Data-Analysen eine wichtige Rolle. Sie bieten Unternehmen wesentliche Vorteile: Sie können die künftige Nachfrage prognostizieren, Lagerbestände optimieren, Lieferantenbeziehungen festigen, ihre Reputation stärken, operative Abläufe verbessern, die Qualitätskontrolle ausbauen und logistische Prozesse optimieren. Dank der digitalen Kompetenz des Unternehmens werden Informationen zu wertvollen Erkenntnissen verdichtet und fließen in strategische Entscheidungen ein. Das ermöglicht bessere Entscheidungen und ein effizienteres, flexibleres und kundenorientierteres Lieferkettenmanagement. Werden Informationen wirksam geteilt, sodass schnelle, datenbasierte Reaktionen in Echtzeit möglich sind, steigt die Transparenz in der Lieferkette deutlich.
Langfristig summieren sich diese Effekte: Das Unternehmen kommt leichter an Informationen über Produkte, Prozesse und Lieferanten und kann eine transparente und resiliente Lieferkette aufbauen. Im Zuge der digitalen Transformation müssen Unternehmen Technologielösungen einführen und laufend erneuern, um ihre digitale Infrastruktur und die daraus entstehende Kompetenz weiterzuentwickeln.
Integrierte Lösungen für eine durchgängig transparente Lieferkette
Experten zufolge können Anbieter ohne eine durchgängig digitalisierte Lieferkette kaum umfassende Erkenntnisse liefern. Deshalb ist es so wichtig, die Transparenz von Lieferketten zu erhöhen. Dazu tragen viele Lösungen bei, doch die nötigen Kompetenzen und Fähigkeiten aufzubauen, ist alles andere als einfach. Lieferkettenunternehmen gewinnen Transparenz, indem sie ihre Abläufe im Big-Data-Management mit Technologien wie Blockchain, Advanced Analytics, künstlicher Intelligenz und RFID-Sensoren effizienter gestalten. Um das Transparenzniveau zu steigern, braucht es dennoch eine erfahrene, fachkundige Beratung, die genau analysiert, was das Unternehmen benötigt, und es entsprechend unterstützt. Will ein Unternehmen durch die Integration digitaler Lösungen volle Transparenz und Kontrolle über seine Lieferkette gewinnen, muss es lernen, wie es diese integrierten Lösungen umsetzt und mit welchen Innovationen es seine digitale Infrastruktur aktualisieren sollte.
In transparenten Lieferketten müssen alle Prozesse nahtlos integriert sein. Dafür sorgen Integrationen auf Basis intelligenter Plattformen und ERP-Systeme. Bei Technologien wie Blockchain lassen sich Daten nicht rückwirkend ändern; alle Prozesse sind daher transparent nachvollziehbar, und die Lieferkette wird sicherer, rückverfolgbarer und transparenter. Mit Überwachungs- und Tracking-Systemen wie RFID und IoT lassen sich Waren und Prozesse in der Lieferkette besser kontrollieren, was die Transparenz weiter erhöht. So lässt sich etwa bei einem Kühlkettenprodukt in jeder Phase leicht verfolgen, welchen Weg es nimmt und unter welchen Bedingungen es in den einzelnen Prozessen gelagert wird. Ein anderes Beispiel ist ein kleiner intelligenter Knopf in der Fahrzeugproduktion im BMW-Werk Leipzig: Er sorgt dafür, dass alle Komponenten des Autos – von den Lichtsteckdosen über die Türgriffe bis zum Schalthebel – an der Produktionslinie, an der sie gebraucht werden, jederzeit verfügbar sind. Die Arbeit muss nicht unterbrochen werden, und niemand muss sich mit der Nachbestellung von Ersatzteilen aufhalten. Bevor ein Teil ausgeht, drückt der technische Leiter die IoT-Servicetaste und löst damit die Bestellung aus; über die Cloud werden Transport- und Lagersystem in Gang gesetzt, die Lagermitarbeitenden erhalten die Information über das fehlende Teil, und die Bestellung wird zügig abgeschlossen. So steht das Ersatzteil für die Produktion bereit, bevor der Vorrat aufgebraucht ist, und es kommt zu keiner Unterbrechung.
Wird eine Lieferkette mit digitalen Technologien gesteuert, lässt sich Transparenz sicherstellen. Ein Unternehmen kann seine Daten schnell und ohne menschliche Fehler übermitteln oder von der Gegenseite empfangen und auf Grundlage der darauf gestützten Analysen Entscheidungen anstoßen. Die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern wird deutlich enger und belastbarer. So entsteht durchgängige Transparenz in der Lieferkette. Die digitale Transformation ist deshalb die wichtigste Grundlage und Triebkraft für Lieferkettenunternehmen, die ihre Transparenz erhöhen wollen.




