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Von der Erfindung des Internets bis zur KI-Revolution hat sich die Geschäftswelt grundlegend verändert. Mit jeder neuen Entwicklung wuchs der Wettbewerb – und damit der Druck, sich von der Konkurrenz abzuheben. Organisationen, die ihre Kompetenzen in KI und maschinellem Lernen nicht ausbauen, bleiben mit diesem Druck allein und verlieren früher oder später den Anschluss. Vorne mit dabei sind diejenigen, die sich auf Neues einstellen, die nötige Deep-Tech-Kompetenz aufbauen und sie mit ihren übrigen Stärken verbinden. Diese Kompetenzen zu entwickeln und dauerhaft in den Geschäftsprozessen zu verankern, ist ein zentrales Handlungsfeld: Es steigert die Effizienz vom Personalwesen bis zum operativen Betrieb und schafft Mehrwert für Kunden. Vor diesem Hintergrund haben wir für Sie das Thema „Produktion“ aufbereitet.
Generative KI: aus Daten geboren
KI-Technologie entwickelt sich rasant weiter: Sie automatisiert nicht mehr nur Routineaufgaben, sondern liefert auch die nötige Kreativität und verändert so Geschäftsprozesse spürbar. Hier kommt die „generative KI“ ins Spiel. Sie wird definiert als „ein Teilgebiet der künstlichen Intelligenz, das mithilfe von Algorithmen und Modellen des maschinellen Lernens unterschiedliche Inhalte wie Bilder, Musik oder Texte erstellt oder produziert“. Computersysteme verarbeiten dabei Daten wie Text, Bild und Ton und erzeugen daraus Inhalte, die es so noch nicht gab oder die als originell gelten können. Vor allem in Bild, Ton und Text sind damit zahlreiche Arbeiten möglich, bis hin zu künstlerischen Werken.
Nach dem aktuellen Stand der Forschung ist generative KI längst mehr als ein Werkzeug für künstlerisches Schaffen: Sie hält auch Einzug in die Produktion von Unternehmen. Big Data, also die gesammelten Kundendaten, wird so zum Rohstoff für Kreativität bei der Entwicklung genau der Produkte, die anschließend wieder den Kunden zugutekommen.
Produktion mit generativer KI
Wer aus Big Data aussagekräftige Erkenntnisse gewinnt, kann Produkte für Zielgruppen in ganz unterschiedlichen Kulturräumen der Welt und mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen entwickeln. In der F&E und den nachgelagerten Prozessen kann ein Industriedesign-Team in jeder operativen Phase auf Basis der Datenauswertung auf Kundenwünsche eingehen. Aus Kundenfeedback lassen sich Produkte entwickeln, die funktional überzeugen und zugleich gestalterisch herausragen.
Digitale Systeme entwickeln sich schnell und werden bereits praxisnah in betrieblichen Abläufen eingesetzt; in naher Zukunft dürften sie sich breit durchsetzen. Gerade für Organisationen, die maßgeschneiderte Produkte für den Weltmarkt anbieten wollen, wird das Konzept des „datengetriebenen Designs (Data-driven Design)“ weiter an Bedeutung gewinnen. Weil generative KI in der Produktentwicklung und den folgenden Schritten Probleme löst, lässt sich die Nachfrage klar bestimmen. So entstehen individuelle Designs, die die Lebensqualität der Nutzer verbessern, Bedürfnisse funktional erfüllen und ästhetischen Ansprüchen genügen.
Mit KI-Werkzeugen versetzt generative KI Organisationen in die Lage, eigene, auf sie zugeschnittene Designs zu entwickeln. Besonders für Unternehmen, die innovative Produkte und Systeme gestalten wollen, schafft sie echten Mehrwert. Es geht also um weit mehr als die bloße Herstellung eines Produkts oder Systems: Es geht um Wertschöpfung. Generative KI liefert nicht bloß ein Design auf Knopfdruck per Prompt, sondern ermöglicht ästhetische, innovative Produkte, die Nutzer emotional ansprechen – und das auf einem Niveau, das sich in Geschäftserfolg niederschlägt.
Was die Produktion mit generativer KI bringt
Generative KI-Systeme bringen heute Vorteile in vielen Bereichen, darunter Gesundheitswesen, Bildung, Verteidigungsindustrie, Medien, Landwirtschaft, Bergbau, Finanzwesen, Marketing, Kundenservice, Softwareentwicklung, Gaming, Kunst und Schreiben. Generative KI analysiert große Datenmengen und unterstützt so gezielte Auswertungen und darauf gestützte Entscheidungen. Präzise, datenbasierte Erkenntnisse fließen in strategische Planung und Produktionsprozesse ein und verschaffen Unternehmen Wettbewerbsvorteile. Im Design beschleunigen KI-Programme den gesamten Prozess, sodass sich Kundenwünsche einfacher und treffsicherer erfüllen lassen.
Entscheidend ist, dass die Fachleute, die Designs über Prompts steuern, die KI bei der Entstehung eines Designs souverän und differenziert führen können. Dann lassen sich verschiedene Entwurfsvarianten direkt am Bildschirm vergleichen und schnell weiterentwickeln. Auch bei Icons, Logos und Grafikdesign trägt diese Technologie viel zum Aufbau der Corporate Identity bei; so entstehen im Markenbildungsprozess ganzheitliche Kommunikationsmaterialien.
Marken und Organisationen sollten für ihre Abläufe und ihre Kommunikation über das bloße „Profitieren von KI“ hinausgehen und lernen, mit KI und dem verwandten Feld des maschinellen Lernens echte Werte zu schaffen. Erst wenn dieser Gewinn in einen Wert verwandelt wird, stellt sich Geschäftserfolg ein. Da inzwischen Unternehmen aller Branchen KI nutzen, werden KI-Teams und ihr Einsatz bald noch häufiger Thema sein. Hochwertige Daten zu gewinnen, sie richtig zu managen und daraus „Wert zu schaffen“, wird jedoch ein eigenes Fachgebiet. Auf diese Weise können sich Unternehmen in den Augen ihrer Zielgruppe abheben, eine unverwechselbare Marke aufbauen und Wettbewerbsvorteile erzielen.




