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Die technologische Entwicklung wird von Jahr zu Jahr schneller. In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche bemerkenswerte Fortschritte – von generativer KI über humanoide Roboter und neue Software bis hin zum Quantencomputing und darüber hinaus. Diese Entwicklungen prägen Geschäftsprozesse, den Alltag, die Produktion und ganze Volkswirtschaften, und im kommenden Jahr kommen weitere hinzu. Für 2024 wird bei der digitalen Transformation der stärkste Schub seit Jahren erwartet. Wir haben für Sie die digitalen Trends der globalen Technologiebranche zusammengestellt, die die Geschäftswelt beeinflussen werden.
Technologischer Aufschwung 2024
2024 soll technologische Entwicklungen bringen, die die Geschäftswelt in naher Zukunft maßgeblich antreiben und den Anforderungen der Digitalisierung gerecht werden. Nach Angaben von Marktforschungsunternehmen schrumpfen 2024 die Entfernungen weiter: Unternehmen können besser auf Kundenwünsche und geschäftliche Anforderungen eingehen, Geschäftsprozesse lassen sich leichter optimieren, und durch verbesserte Inhalte, Anwendungen und Serviceprozesse wird der Zugang einfacher. Technologieinvestitionen könnten damit zum vielleicht wichtigsten Wettbewerbsvorteil von Unternehmen werden. Dr. Thomas King, CTO von DE-CIX, hat sich zu den Technologietrends geäußert, die 2024 an Bedeutung gewinnen. Seine Einschätzung lässt sich in fünf Punkten zusammenfassen: „KI-Interconnection-Dienste für die Bereitstellung optimierter KI mit geringer Latenz“, „AIOps für den Netzwerkbetrieb“, „der Durchbruch des SD-WAN-Exchange“, „vertrauliche Kommunikation im Post-Quanten-Zeitalter“ und „die Globalisierung von Network as a Service“. Erwartet wird, dass KI-gestützte Dienste 2024 stärker genutzt werden und es für Unternehmen unverzichtbar wird, ihre Datenwege zu optimieren und sich direkt und sicher mit externen KI-Modellen oder Dienstangeboten zu verbinden. Mit anderen Worten: 2024 setzen sich in der Wirtschaft agilere, flexiblere, reibungslos funktionierende und leicht integrierbare Technologielösungen durch.
KI-Technologien
KI-Anwendungen, die 2023 vielen Berufstätigen als Assistenten zur Seite standen, werden 2024 noch weit stärker in unseren Alltag vordringen. Praktische Fragen wie Ethik, Verantwortung, Regeln und Richtlinien zu notwendigen Einschränkungen und Grenzen sowie die Einsatzformen in verschiedenen Branchen werden in diesem Jahr intensiver diskutiert. Unternehmen dürften deutlich schneller und breiter in diese Technologien investieren als in den Vorjahren. Bei den Kosten, einem weiteren wichtigen Thema beim KI-Einsatz, stehen schnellere und praktischere Lösungen zu deutlich geringeren Kosten im Mittelpunkt. Auch die Diskussion darüber, in welchem Umfang und wie weit KI im jeweiligen Unternehmen eingesetzt werden sollte und wie man einen verantwortungsvollen Umgang damit lernt, dürfte an Breite gewinnen.
2023 hielten KI-Systeme mit grundlegenden Werkzeugen Einzug in Bereiche wie die Softwareentwicklung auf verschiedenen Ebenen und die Erstellung von Kommunikationsmaterial. ChatGPT, das Ende 2022 vorgestellt wurde, Programme zur Erzeugung von Bildern und Grafiken sowie Anwendungen für die Produktion verschiedenster Inhalte waren 2023 in aller Munde. Diese grundlegenden Werkzeuge, die schnell unterschiedliche Inhalte erzeugen und so einige Branchen und Berufsfelder unterstützen, sollen sich 2024 weiter verbreiten. Für das von Microsoft unterstützte ChatGPT und seine Konkurrenten werden auch in diesem Jahr deutliche Fortschritte erwartet. Über Alphabet Gemini, das als Konkurrent des Marktführers ChatGPT entwickelt wurde, heißt es, es könne 2024 so große Fortschritte machen, dass es seinen Hauptkonkurrenten überholt. OpenAI-CEO Sam Altman kündigte an, dass 2024 eine leistungsfähigere Version von ChatGPT erscheint, das 2023 große Erfolge feierte, und unterstrich den Anspruch des Unternehmens mit dem Hinweis, die neue Version könne sich deutlich vom bisherigen Produkt unterscheiden. Investoren werden in diesem Bereich weiterhin neue Software finanzieren. Je weiter die Entwicklung voranschreitet, desto stärker sinken die Kosten und desto breiter wird die Nutzung.
Cybersicherheit
2024 gewinnen Cybersicherheitstechnologien an Bedeutung, und das Thema Cybersicherheit wird häufiger auf der Tagesordnung stehen. Der Schutz von Unternehmen vor Cyberangriffen, die hohe finanzielle Verluste und Reputationsschäden verursachen können, wird noch dringlicher. Wer diese Aufgabe übernimmt, muss deutlich wirksamere Schutzmethoden und Maßnahmen entwickeln. Wichtige Fortschritte werden beim Einsatz von KI und Automatisierung, bei hohen Sicherheitsstandards in Cloud-Technologien, bei der gezielten, schnelleren und wirksameren Erkennung von Bedrohungen und der raschen Reaktion darauf sowie bei der Entwicklung verbindlicher Protokolle erwartet.
Fachleute zufolge waren 2022 rund 50 % der Unternehmen von Angriffen betroffen, die über Lieferanten erfolgten. Dieses Problem habe 2023 zugenommen und werde 2024 noch wichtiger. Unternehmen, die den Netzwerkzugang ihrer Lieferanten nur unzureichend kontrollieren, werden daher anfälliger für Angriffe. In der Lieferkette, an der naturgemäß häufig viele Dritte beteiligt sind, spielt die Stärkung von Netzwerkmanagement und Sicherheitsmaßnahmen 2024 eine entscheidende Rolle. Zudem zählen Ransomware-Angriffe nach Einschätzung von Fachleuten 2024 zu den wichtigsten Trends in der Netzwerksicherheit. Untersuchungen zufolge fand 2023 im Schnitt alle zwei Sekunden ein Ransomware-Angriff statt; für 2026 wird ein weltweiter Schaden durch Ransomware von 71,5 Milliarden Dollar prognostiziert. Unzureichende Überwachung führt zu kritischen Sicherheitslücken und erhöht das Risiko unbefugter Netzwerkzugriffe und Cyberangriffe erheblich. IT-Fachleute sollten 2024 deshalb genau auf die Zugriffsrechte Dritter achten und die nötigen Vorkehrungen treffen. Entscheidend ist zudem, dass Systemadministratoren gezielt geschult werden und Unternehmen in Sicherheitskonfigurationen gegen neue Schwachstellen und Angriffe sowie in Cybersicherheit investieren.
IoT (Internet der Dinge)
Das Internet der Dinge (IoT) zählte 2023 zu den meistdiskutierten Trends und dürfte auch 2024 im Vordergrund stehen. Im Alltag wie im Berufsleben wird sich das IoT durch stärkere Integration und mehr Interaktion zwischen intelligenten Geräten bemerkbar machen. In naher Zukunft wird uns die IoT-Technologie ein gutes Stück weiterbringen.
Die Technologie wird bereits vielfältig eingesetzt, vom Smart Home bis zur vernetzten Gesundheitsversorgung, und IoT-Geräte finden sich in zahlreichen Branchen von der Automobilindustrie bis zur Logistik. Künftig werden sie in allen Bereichen noch stärker genutzt. Für 2024 wird erwartet, dass das Internet der Dinge viele Milliarden vernetzte Geräte umfasst. Mit intelligenten und wirksamen Lösungen soll die Technologie 2024 Wettbewerbsvorteile bei der Datenerfassung und -analyse verschaffen. Investitionen in diesem Bereich dürften sich für Unternehmen daher sehr erfreulich auszahlen.
Ende 2021 wurden über 5,8 Millionen IoT-Angriffe registriert; im Jahr darauf verdoppelte sich die Zahl, und im Folgejahr stieg sie weiter. Fachleute erwarten deshalb, dass IoT-basierte Angriffe auch 2024 ein ernstes Ausmaß erreichen. Trotz dieser Sicherheitsrisiken bleibt das IoT 2024 ein zentrales Thema, denn es ermöglicht Nutzern eine effizientere Interaktion. Damit wird es die Arbeit von Unternehmen im Marketing und in der Kommunikation maßgeblich prägen.
Datenanalyse
Der E-Commerce hat sich in den letzten Jahren infolge der Pandemie gewandelt und läuft immer schneller über mobile Geräte und digitale Kanäle; zugleich hat sich die Art verändert, wie Unternehmen mit Kunden und Partnern interagieren. Beides deutet darauf hin, dass es 2024 in der Datenanalyse große Fortschritte geben wird. Unternehmen werden mehr in ihre Online-Präsenz investieren, und Big Data wird 2024 eine ganz neue Rolle spielen.
Unternehmen haben ihre Entscheidungen zunehmend auf Daten gestützt und ihre gesamten Geschäftsprozesse datenbasiert ausgerichtet; 2023 erreichte die datengestützte Entscheidungsfindung ihren bisherigen Höchststand. Datenanalyse leistet wichtige Beiträge in den Bereichen Lager und Logistik, Produktion, Marketing, Kommunikation und Kundenbeziehungen, Sicherheitsmanagement und Risikoanalyse. Für 2024 wird erwartet, dass sich eine auf Datenanalyse gestützte Unternehmensführung weiter vertieft und ein neues Niveau erreicht. Organisationen dürften mehr in Datenanalyse investieren und häufiger auf externe Fachleute zurückgreifen, um wirksamer und persönlicher mit Kunden, Lieferpartnern und anderen Geschäftspartnern zu kommunizieren. Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse mit Datenanalyse sowie agilen und flexiblen Lösungen optimieren, werden sich 2024 größere Wettbewerbsvorteile sichern.
Umweltfreundliche Technologie
Umweltfreundliche Technologie will die Möglichkeiten der Technik verantwortungsvoll für eine nachhaltige Zukunft nutzen. Unternehmen jeder Größe und Branche können dafür sorgen, dass ihre Prozesse nachhaltig ablaufen. Für 2024, in dem die globale Klimakrise ihren bislang schwersten Verlauf nehmen dürfte, wird erwartet, dass sich dieses Bewusstsein so stark verbreitet wie vielleicht nie zuvor und auch in Unternehmen wächst.
Für den globalen Nachhaltigkeitsansatz wird 2024 ein Jahr, in dem technologischer Fortschritt und Technologieeinsatz entscheidend sind und die Nachhaltigkeitsbilanz von Lieferketten so kritisch wie nie geprüft wird. Unternehmen werden 2024 verstärkt auf umweltfreundliche Technologien setzen, um ihre Umweltbelastung zu minimieren und ihren Nachhaltigkeitszielen näherzukommen. Mit durchdachten, umweltfreundlichen Lösungen wie grüner Energie, effizienteren Produktionsprozessen, Smart-City-Lösungen, nachhaltigem Bauen und Design, digitalen Innovationen, Agrartechnologien und Elektroschrott-Management werden sie 2024 verantwortungsvoller mit unserem Planeten umgehen.
B2B/EDI-Integration
B2B/EDI-Integration von MAP: EDI nach aktuellen Standards lässt sich in alle ERP-Systeme integrieren und verbindet Geschäftspartner ohne zusätzliche Software.
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