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Mit Industrie 4.0 hat sich in unserem Alltag vieles verändert. Das Internet der Dinge sorgt dafür, dass Geräte und Systeme abgestimmt zusammenarbeiten: Es sammelt Daten, vernetzt sie in einer Cloud und macht daraus nutzbare Informationen – das erleichtert vieles. Viele Branchen setzen darauf, weil das Internet der Dinge im Zusammenspiel mit Integrationslösungen wie dem heute unverzichtbaren Datenaustausch ohne menschliches Zutun Aktionen auslösen, Abläufe überwachen und Entwicklungen vorhersagen kann.
Was ist das Internet der Dinge?
Das Internet der Dinge lässt sich als Kommunikationsnetz beschreiben, in dem physische Objekte miteinander oder mit größeren Systemen verbunden sind. Diese Objekte sind mit Sensoren, Software und weiteren Technologien ausgestattet, damit sie sich über das Internet mit anderen Geräten und Systemen verbinden und Daten austauschen können. Kurz gesagt: Alltagsgegenstände werden mit dem Internet verbunden und können so Daten senden und empfangen.
Das Internet der Dinge beruht auf großen Mengen an Sensordaten aus der physischen Umgebung. Diese werden analysiert, in Informationen umgewandelt und an Bediener oder zuständige Personen weitergeleitet. Die so gewonnenen Informationen fließen – eng verzahnt mit Big-Data-Konzepten und -Systemen – in Aktionen ein, von denen die Nutzer profitieren. Anders gesagt: IoT-Anwendungen führen die Daten vieler Sensoren zusammen, um daraus einen Mehrwert zu schaffen.
Das Internet der Dinge in der Beschaffung
In der B2B-Lieferkette ist der Einsatz des Internets der Dinge zweifellos von großer Bedeutung. Produkte mit sinkendem Bestand oder nahendem Mindesthaltbarkeitsdatum lassen sich erkennen und verfolgen, sodass Unternehmen rasch reagieren können. Bei Bedarf unterstützt die Technologie die Beschaffungsprozesse, die für eine Nachbestellung nötig sind. Sie bringt damit Vorteile in Bestandsführung und Lagerhaltung und warnt zugleich frühzeitig bei Produkten mit langen Lieferzeiten. Mit dem Internet der Dinge fällt es Unternehmen leichter, ihre operativen Abläufe erfolgreich aufeinander abzustimmen. Mit passenden Integrationslösungen können sie ihren Kunden verlässliche Liefertermine zusagen und sich so deutlich vom Wettbewerb abheben. Systematische und standardisierte Arbeitsabläufe eröffnen Unternehmen damit die Chance, Marktanteile auszubauen und bestimmte Geschäftsziele deutlich schneller zu erreichen.
Allgemeine Anwendungsbereiche
Daten, die für Entscheidungen besonders wichtig sind, werden zu Informationen aufbereitet und lassen sich so übertragen. Werden Daten ohne menschliches Zutun ausgewertet und in Aktionen umgesetzt, erleichtert das vieles im Alltag und ermöglicht frühes Handeln. Dieses riesige Ökosystem, das aus unzähligen Daten ein Informationsnetz knüpft, kann mal helfen, ein Leben zu retten, mal die Fahrzeugflotte eines Unternehmens zu steuern.
Das Internet der Dinge kann in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, um das Leben in Städten und Gemeinden zu erleichtern. Als Smart-City-Anwendung kommt es vor allem rund um Verkehr und Mobilität zum Einsatz – etwa beim Parken, bei der Beleuchtung und in der kommunalen Abfallwirtschaft. Sowohl Großstadtverwaltungen als auch lokale Kommunen nutzen es im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsaktivitäten für verschiedene Smart-City-Projekte.
Über diese städtischen Anwendungen hinaus ermöglicht das Internet der Dinge auf smarten Geräten, Verkehrsaufkommen und Verkehrsfluss in Echtzeit abzurufen oder den aktuellen Stand von öffentlichen Verkehrsmitteln und Sendungen zu verfolgen. Es zeigt die Auslastung von Parkplätzen in einem Gebiet an. Kommunen können damit die Müllabfuhr koordinieren. Für Stadtverwaltungen bereitet es kartenbasierte Daten zu bestimmten Themen als Informationen auf. Ebenso werden Umweltdaten und Statistiken wie Wetter, Regen- und Nebelwahrscheinlichkeit oder Waldbrandinformationen in verwertbare Informationen übersetzt.
In Gebäuden und Räumen warnt es vor Gefahren wie Hitze, Licht, Rauch, Gaslecks oder Feuer oder sagt diese voraus. Davon profitieren Smart-Home-Systeme, Gewächshäuser sowie Tierhaltung und Landwirtschaft. Auch in hochsensiblen Branchen wie der Verteidigungsindustrie und dem Gesundheitswesen ist es im Einsatz. Für Menschen, die nur schwer ins Krankenhaus kommen, gibt es Gesundheitsmonitore, die zu Hause ein EKG aufzeichnen und Herzfrequenz, Atemfrequenz oder Körpertemperatur messen und überwachen. Im Notfall benachrichtigen sie medizinisches Personal und erhöhen so in vielen Fällen die Chance auf eine frühzeitige Behandlung. Weil das Internet der Dinge in jeder Branche hilft, Abläufe aller Art wirksamer zu steuern und schnell zu handeln, wird der Handel schneller und weniger krisenanfällig.




